Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. "White Pearl"
Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. "White Pearl"

Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. "White Pearl"
Gruppe aus erwachsenen und Jungtieren.

Neocaridina heteropoda

Ausgewachsenes Exemplar einer White-Pearl-Garnele.

Name: Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. "White Pearl" Cai, 1996

Deutsche Namen: White-Pearl-Garnele, Weißeigarnele

Synonyme: keine

Herkunft: unbekannt
Größe: bis 2,5 cm
Temperatur: 20 - 26°C
pH-Wert: 6,0 - 7,5
Wasserhärte: KH: 3 - 15
Futter:

Die Fütterung dieser Garnele kann sehr vielseitig erfolgen. Der Handel bietet spezielles Garnelenfutter an, aber auch Flockenfutter, Futtertabletten und Cyclop-Eeze werden sehr gern angenommen. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass das Futter viel pflanzliche und wenig tierische Inhaltsstoffe enthält. Außerdem sollte Laub von Buchen, Apfel, Kirsche oder Hasel gefüttert werden, allerdings nur Laub, das im Herbst bereits abgefallen ist - kein gepflücktes und getrocknetes Laub. Weiterhin eignen sich überbrühter Gemüsepaprika, Zucchini, Salat, Kohlblätter, Mangold, Hokaidokürbis und Möhre als Futter. Ab und zu kann auch rohes Fischfleisch gereicht werden.

Oft erlebt man, dass die Deckscheiben des Aquariums von unten veralgen. Ich schabe diese Algen mit einem Scheibenkratzer für Autoscheiben ab und füttere damit unsere Tiere.

Sehr gern wird Mulm gefressen, den man beim Auswaschen eines Filters aus einem Fischaquarium gewinnen und mit einer Spritze ins Becken geben kann.

Bemerkungen:

Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. "White Pearl" ist eine Garnele des spezialisierten Vermehrungstyps, daher gelingt die Vermehrung im Süßwasser sehr gut. Die Eier entwickeln sich zu vollständigen kleinen Garnelen und können im Becken der Eltern aufwachsen. Da sie sehr vermehrungsfreudig ist, eignet sie sich besonders für Einsteiger in die Garnelenhaltung und -zucht.

Die großen schneeweißen Eier, die aussehen wie kleine Perlen, haben dieser Garnele den Namen gegeben.

Die Artzugehörigkeit dieser Garnele ist nicht geklärt, daher wurde auch der Zusatz "cf" = "ähnlich wie" in den Namen eingefügt

Wichtig bei der Haltung von Garnelen ist es, dass kupferfreies Leitungswasser zur Verfügung steht. Sollten in Ihrer Wohnung Wasserleitungen aus Kupfer verlegt worden sein, dann empfiehlt sich die Anschaffung eines Reiser- oder Carbonit-Leitungswasserfilters. Mit den im Zoohandel erhältlichen Messreagenzien sind die für Garnelen bereits gefährlichen Kupfermengen noch nicht nachweisbar. Auch die Wirkung von Schwermetalle bindenden Wasseraufbereitern ist fraglich. Vorsicht ist auch beim Einsatz von Pflanzendüngern geboten, wenn diese Kupfer enthalten. Kupfer-II-Sulfat ist hingegen unschädlich. Bitte halten Sie aber die Dosierungsmengen ein.

Bitte pflanzen Sie keine neu erworbenen Wasserpflanzen direkt in das Garnelen-Aquarium, da diese, soweit sie aus dem Handel stammen, oft mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden und Sie damit Ihre Garnelen vergiften können. Solche Pflanzen sollten vorher einige Tage gewässert werden.

Weiterführende Informationen zu dieser Art finden Sie auf den folgenden Seiten:

Wirbellose.de

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