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Liebhaber nennen diese Krebsart häufig liebevoll "Shuffels".
Shuffels können in einer Gruppe von mehreren Tieren bereits in kleineren Becken gehalten werden. Für eine Gruppe von 5 Tieren reicht Unseres Erachtens bereits ein Becken von 30 x 20 x 20 cm aus. Wir halten unsere Zuchtgruppe in einer Spezialanfertigung von 44 x 40 x 20, da im Gegensatz zu Fischaquarien die Größe der Grundfläche die entscheidendere Rolle spielt.
Die Vergesellschaftung mit kleinen Fischen ist möglich, Jungtiere werden dann aber kaum durchkommen.
Shuffels sind allerdings im Vergleich zu den CPOs scheuer und sind daher nicht so häufig zu sehen. Sie verbergen sich gern im Laub oder in kleinen Höhlen. Diesem Verhalten sollte man bei der Einrichtung des Beckens in jedem Fall Rechnung tragen.
Die Aufzucht der Jungen stellt sich in der Regel nicht schwierig dar. In einem Becken mit genügend Mulm und Laub werden immer Jungtiere durchkommen, soweit keine Fressfeinde vorhanden sind.
Wichtig bei der Haltung von Krebsen ist es, dass kupferfreies Leitungswasser zur Verfügung steht. Sollten in Ihrer Wohnung Wasserleitungen aus Kupfer verlegt worden sein, dann empfiehlt sich die Anschaffung eines Reiser- oder Carbonit-Leitungswasserfilters. Mit den im Zoohandel erhältlichen Messreagenzien sind die für Krebse bereits gefährlichen Kupfermengen noch nicht nachweisbar. Auch die Wirkung von Schwermetalle bindenden Wasseraufbereitern ist fraglich. Vorsicht ist auch beim Einsatz von Pflanzendüngern geboten, wenn diese Kupfer enthalten. Kupfer-II-Sulfat ist hingegen unschädlich. Bitte halten Sie aber die Dosierungsmengen ein.
Bitte pflanzen Sie keine neu erworbenen Wasserpflanzen direkt in das Krebs-Aquarium, da diese, soweit sie aus dem Handel stammen, oft mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden und Sie damit Ihre Krebse vergiften können. Solche Pflanzen sollten vorher einige Tage gewässert werden.
Achten Sie außerdem darauf, dass diese Art weder direkt noch indirekt mit Krebsen aus Europa, Asien oder Australien in Berührung kommt (z. B. die Gattung Cherax). Die nordamerikanischen Krebse sind immun gegen die gefährliche Krebspest, fungieren aber als Überträger. Die Krebse aus Europa, Asien und Australien hingegen sind nicht immun und erkranken daran. Diese Krankheit ist bis heute nicht heilbar.
Außerdem ist unbedingt darauf zu achten, dass die winzigen Jungtiere beim Wasserwechsel nicht in unsere natürlichen Gewässer gelangen, da sie unserer heimischen Krebsfauna schweren Schaden zufügen können.
Weitere Informationen zu diesen Krebsen finden Sie auf den folgenden Seiten:
www.schmerli.de
www.wirbellose.de
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