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Macrobrachium dayanum
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| Name: Macrobrachium dayanum (Henderson, 1893)
Synonym: Palaemon dayanus Henderson, 1893 Deutscher Name: Blau-Rote Ringelhand-Garnele Handelsnamen: Blau-Rote Costa-Rica-Garnele, Blaue Mexiko-Garnele, Ringelhandgarnele, "Schoko"-Garnele, Red Rusty Garnele |
| Herkunft: Indien, Bangladesch |
| Größe der Tiere: Weibchen bis 7 cm ; Männchen bis 9 cm |
| pH-Wert: 6,5 - 7,5 |
| Wasserhärte: GH 3 - 15° dH ; KH 1 - 12° dH |
| Temperatur: 20 - 28° C |
| Futter:
Die Fütterung dieser Garnele kann sehr vielseitig erfolgen. Die Hauptnahrung bilden tierische Futtermittel wie Würmer, Insektenlarven, Wasserschnecken und auch ein Futterfisch wird sehr gern genommen. Der Handel bietet außerdem spezielles Garnelenfutter an, dass die Tiere sehr gern nehmen, aber auch Flockenfutter und Futtertabletten werden sehr gern angenommen. . Außerdem sollte Laub von Buchen, Eichen, Ahorn oder Hasel gefüttert werden, allerdings nur Laub, das im Herbst bereits abgefallen ist - kein gepflücktes und getrocknetes Laub, da im Herbst erst gewisse Abbauprozesse in den Blättern stattfinden müssen damit das Laub nicht gefährlich werden kann für die Garnelen. Weiterhin eignen sich überbrühter Gemüsepaprika, Zucchini, Kohl, Salat, Mangold und Möhre als Futter. |
| Bemerkungen:
Macrobrachium dayanum ist eine so genannte Großarmgarnele und eine Garnele des spezialisierten Vermehrungstyps, daher gelingt die Vermehrung im Süßwasser recht gut. Die Eier entwickeln sich zu vollständigen kleinen Garnelen und können im Becken der Eltern aufwachsen, wenn diese genug Futter bekommen. Die Eier dieser Garnele sind sehr groß und daher trägt ein Weibchen meistens nur 5-8 Jungtiere aus. Die Weibchen betreiben in den ersten Tagen nach dem Schlupf eine primitive Form der Brutpflege und nehmen in dieser Zeit keine Nahrung auf. Auf Grund ihrer farblichen Variabilität ist diese Garnele, wie oben zu sehen, unter den verschiedendsten Namen im Handel. Auch bei der Herkunft der gehandelten Garnelen besteht nicht immer Klarheit, so kann man sich, schaut man sich die herkunft dieser Garnele und deren verschiedene Handelsnamen an, auch gern mal um eine halbe Erdumrundung vertun. Außerdem kommt es häufig zu Verwechselungen mit der sehr eng verwandten Art Macrobrachium assamense assamense. Auch bei unserem Stamm war die Artzugehörigkeit lange Zeit unklar, zumal wir sie unter dem namen "Blau-Rote Costa-Rica-Garnele" erworben hatten. Dass wir heute wissen, um welche Garnelenart es sich handelt, haben wir dem Einsatz von Werner Klotz und Andreas Karge vom Team "Crusta10.de" und Roland Blankenhaus zu verdanken, denen wir hiermit unseren Dank aussprechen möchten. Den Namen "Ringelhandgarnele" verdankt diese Art den schwarz-rot gestreiften Scherenarmen der Jungtiere, die allerdings bei älteren Tieren verschwinden. Laut Werner Klotz handelt es sich bei den gehandelten Ringelhandgarnelen oft um Hybriden aus Macrobrachium dayanum und Macrobrachium assamense assamense. Unsere Tiere wurden jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit als artrein eingestuft. Die Haltung dieser Garnelenart ist recht einfach. Eine Vergesellschaftung mit Fischen ist jedoch nicht zu empfehlen, da sie zum Beuteschema der Garnelen gehören. Außerdem ist es ratsam, pro Aquarium nur ein Männchen zu halten, zumal sich bei dieser Art nur das dominante Männchen wie auf den Fotos zu sehen umfärbt. Wichtig bei der Haltung von Garnelen ist es, dass kupferfreies Leitungswasser zur Verfügung steht. Sollten in Ihrer Wohnung Wasserleitungen aus Kupfer verlegt worden sein, dann empfiehlt sich die Anschaffung eines Reiser- oder Carbonit-Leitungswasserfilters. Mit den im Zoohandel erhältlichen Messreagenzien sind die für Garnelen bereits gefährlichen Kupfermengen noch nicht nachweisbar. Auch die Wirkung von Schwermetalle bindenden Wasseraufbereitern ist fraglich. Vorsicht ist auch beim Einsatz von Pflanzendüngern geboten, wenn diese Kupfer enthalten. Kupfer-II-Sulfat ist hingegen unschädlich. Bitte halten Sie aber die Dosierungsmengen ein. Bitte pflanzen Sie keine neu erworbenen Wasserpflanzen direkt in das Garnelen-Aquarium, da diese, soweit sie aus dem Handel stammen, oft mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden und Sie damit Ihre Garnelen vergiften können. Solche Pflanzen sollten vorher einige Tage gewässert werden. Weitere Informationen: |
Macrobrachium dayanum - adultes Männchen |
Macrobrachium dayanum - adultes Weibchen |
Jungtier auf einem Laubblatt |
Männchen |
"Gesicht" eines Männchens |
Weibchen |