Maylandia (Metriaclima) estherae

Maylandia estherae

Maylandia estherae - Laich tragendes Weibchen

Maylandia estherae

Männchen der Variante blau/rot

Name: Maylandia estherae KONINGS 1995 (oft wird auch der Name Metriaclima estherae benutzt)

Deutsche Namen: Roter Zebra

Synonyme: Pseudotropheus estherae

Handelsnamen: keine

Herkunft: Ostafrika, Malawisee, entlang der Ostküste an verschiedenen Fundorten
Größe: bis11 cm
Temperatur: 24 - 26°C
pH-Wert: 7,5 - 8,5
Wasserhärte: GH: 3 - 5 KH: 4 - 6 (können aber auch in härterem Wasser gehalten werden)
Futter:

Im See frisst er Algenaufwuchs auf Felsen oder manchmal Plankton im freien Wasser.

Im Aquarium sollte auf eine verstärkt pflanzliche Ernährung geachtet werden: spirulinahaltiges Granulat oder Spirulinaflocke. Auch Wirbellose wie Artemia und weiße Mückenlarven können verfüttert werden. Bei zu gehaltvoller Fütterung neigt er zum Verfetten.

Bemerkungen:

Maylandia estherae ist ein Mbuna (Felsencichlide) und bedarf daher im Aquarium gut strukturierte Felsenaufbauten. Die recht aggressiven Männchen besetzen eine Höhle als Laichrevier und balzen die vorbeischwimmenden Weibchen dort an, bis sie ablaichbereit sind.

Für die Haltung dieser Art ist ein sehr geräumiges Becken zu empfehlen.

Die Haltung sollte immer in einer Gruppe mit einem Männchen und mehreren Weibchen erfolgen. Mehrere Männchen sind nur in sehr großen Becken möglich. Andere Männchen werden fast immer bis zum Tode gehetzt und verletzt. Auch das Nachsetzen von Weibchen in eine bestehende Gruppe kann mit deren Tod enden, daher sollte man immer eine feste Gruppe als Jungfische gemeinam in ein Becken setzen.

Diese Art ist sehr eng mit Maylandia zebra verwandt und sollte nicht mit dieser vergesellschaftet werden, da sie sich untereinander sehr leicht kreuzen.

Es gibt von dieser Art wie bei M. zebra verschiedene Farbmorphen. In der Aquaristik am häufigsten ist die Variante rot/rot, bei der die jungen Männchen ebenso orange gefärbt sind wie die Weibchen und sich später bis hin zu einem sehr hellen rosa umfärben. Außerdem ist die grau-blau gefärbte B-Morphe vertreten, bei der die Männchen von Anfang an eine grau-bräunliche Färbung besitzen, die sich später in ein schönes hellblau ändert. Die Farbmorphen sind niemals streng voneinander getrennt, so dass in einer Brut oft unterschiedliche Morphen vorkommen können. Bei den Jungtieren meines Stamms finden sich immer orange Jungtiere, die sich später als Weibchen oder Männchen der O-Morphe herausstellen, und blaugraue männliche Jungtiere der Normalmorphe, egal ob ein oranges oder normalfarbiges Männchen der Vater ist.

Maylandia estherae

Noch nicht vollständig umgefärbtes Männchen der Variante rot/rot.

Dieses Foto wurde mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Pete C. Brink (pete-online)

Maylandia estherae

Nochmal ein blaues Männchen

Umgefärbtes Männchen der Variante rot/rot

Weibchen

Kräftig orange gefärbtes Weibchen.

Jungfischgruppe von Maylandia estherae blau/rot

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