Bujurquina sp. "Bolivien"

Burjurquina sp. Bolivien

Weibchen

Burjurquina sp. Bolivien

Männchen bei der Aufnahme seiner Jungen

Die Angaben auf dieser Seite entstammen dem Bericht von Herrn Professor Jörg Albering in der Zeitschrift "Aquaristik" des Dähne-Verlags, Ausgabe 6/2006.

Die Fotos auf dieser Seite wurden mir ebenfalls von Herrn Albering zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanke.

Homepage von Herrn Albering: www.aquanet.de/privat/albering

Name: Bujurquina sp. "Bolivien"

Deutsche Namen: noch nicht vorhanden

Synonyme: keine

Herkunft: Südamerika, Bolivien, Rio Itonomas, Laguna Suarez
Größe: bis 10 cm
Temperatur: 24 - 28°C, wurde auch bei Temperaturen über 32°C gefunden
pH-Wert: leicht sauer, bis leicht über 7,0 möglich
Wasserhärte: weiches Wasser, die Haltung bei GH 11 - 12° und KH 6 - 7° wurde erfolgreich erprobt
Futter:

Bujurquina sp. "Bolivien" kann mit allen handelsüblichen Futtersorten sowie Tümpelfutter ernährt werden.

Bemerkungen:

Diese Art wurde in ihren natürlichen Biotopen in Gesellschaft folgender Gattungen gefunden:

Acaronia, Apistogramma, Cichla, Laetacara, Chaetobranchopsis, Mesonauta, Microgeophagus, Satanoperca, Astronotus, Biotodoma, Chaetobranchus, Crenicichla, Crenicara, Heros

Wichtiger als die Einhaltung der Wasserwerte ist bei dieser Art nach den Erfahrungen von Herrn Albering das Niedrighalten der Konzentrationen von Nitrat und Phosphat durch regelmäßigen Wasserwechsel.

Die Tiere bevorzugen als Laichsubstrate mobile Unterlagen, wie Eichenblätter oder kleine Wurzelstücke, die sie bei Bedarf aus der Gefahrenzone ziehen können.

Es handelt sich bei dieser Art um larvophile Maulbrüter in beiden Geschlechtern.

Einen Fortsetzungbericht über unsere Erfahrungen mit dieser Art finden Sie hier:

Burjurquina sp. Bolivien

Fundort: überschwemmte Lehmgrube Magdalena

Burjurquina sp. Bolivien

Weibchen beim "Abschleppen" des Laichsubstrats

Burjurquina sp. Bolivien

Das Weibchen kaut die Jungen aus den Eihüllen

Burjurquina sp. Bolivien

Männchen am Fundort in einer Fotoküvette fotografiert

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