| Bemerkungen:
Diese Art ist zwar nicht so farbenprächtig wie ihr Verwandter, der Schmetterlingsbuntbarsch Microgeophagus ramirezi, er ist dafür aber auch nicht so wählerisch, was die Beschaffenheit des Wassers anbelangt. Auch die Nachzucht dieser Art ist einfacher. Zur Ernährung der Jungfische in den ersten Tagen ist aber sehr feines Futter erforderlich.
Die Art sollte paarweise gehalten werden. Zur Vergesellschaftung eignen sich viele Arten von Salmlern und Panzerwelsen. Ich habe auch schon Tiere dieser Art in Diskusbecken gesehen. Das Becken sollte aber mindestens eine Kantenlänge von 80 cm haben.
Als Einrichtung eignen sich alle Arten von Pflanzen, die der Handel anbietet. Dichte Bepflanzung in Bodennähe und Höhlen kommen ihrem Bedürfnis nach Verstecken zugute. Zur Aufzucht von Jungfischen im Beisein der Eltern ist Sandboden zu empfehlen, da die kleinen Larven sehr schnell im Kies verschwinden. Als Offenbrüter benötigen sie einen flachen, dunklen und glatten Stein zum Ablaichen.
Leider ist in der Aquaristik kaum noch ein schön gefärbter oder auch sonst qualitativ einwandfreier Stamm zu finden. Da auch unser Stamm Beeinträchtigungen aufwies, haben wir die Zucht dieser Art aufgegeben.
|